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August 6, 2026 Feed v2

Traurige Nachrichten für Autofahrer über 70: Bald werden sie nicht mehr dazu in der Lage sein…

Begrenzte Gültigkeit, neue Prüfungsanforderungen, längere Probezeit für junge Fahrer, im Ausland geltende Strafen und mögliche medizinische Untersuchungen… Die Europäische Union hat soeben eine umfassende Führerscheinreform verabschiedet, die für alle Mitgliedstaaten gilt. Einige Regelungen werden strenger sein, doch französische Fahrer könnten den restriktivsten Maßnahmen entgehen.

Auf europäischer Ebene ist das Ziel klar: die Verkehrssicherheit zu verbessern und dem ehrgeizigen Ziel von null Verkehrstoten bis 2050 näherzukommen. Um dieses Ziel zu erreichen, halten die europäischen Institutionen es für notwendig, die Führerscheinbestimmungen zu modernisieren und sie an neue Verkehrsgewohnheiten, Fahrzeugtechnologien und riskantes Verhalten anzupassen.

Nach einer im März zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat der Europäischen Union erzielten vorläufigen Einigung wurde die Reform am Dienstag, dem 21. Oktober, offiziell verabschiedet. Der Text enthält eine Reihe von Änderungen, die etwa zwanzig Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft treten. Die 27 Mitgliedstaaten haben anschließend bis zu vier Jahre Zeit, ihre nationalen Gesetze anzupassen und die praktische Umsetzung dieser neuen Regelungen vorzubereiten.

Mit anderen Worten: Die Änderungen werden nicht sofort in Kraft treten, sondern die Ausstellung und Überwachung von Führerscheinen in ganz Europa schrittweise verändern. Ein genauerer Blick auf die Details dieser Reform zeigt jedoch, dass einige Maßnahmen relativ flexibel bleiben: Die Mitgliedstaaten behalten einen gewissen Spielraum bei der Anpassung verschiedener Bestimmungen.

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Die Gültigkeitsdauer ist nun begrenzt.
Eine der wichtigsten Änderungen betrifft die Gültigkeitsdauer von Führerscheinen. Bisher waren einige Führerscheine – insbesondere die alten, rosafarbenen Papiere, die viele Franzosen noch besitzen – lebenslang gültig. Die europäische Reform sieht nun eine maximale Gültigkeitsdauer von 15 Jahren für Auto- und Motorradführerscheine vor.

In einigen Ländern, in denen Führerscheine auch als amtliche Ausweisdokumente dienen, könnte die Gültigkeitsdauer auf bis zu zehn Jahre verkürzt werden. Insbesondere müssen alte Führerscheine schrittweise durch ein neues, europäisches Format mit Ablaufdatum ersetzt werden. Laut der Generaldirektion Kommunikation des Europäischen Parlaments haben die Mitgliedstaaten eine lange Übergangsfrist für die Umsetzung dieser Änderung, die sich bis zum 19. Januar 2033 erstrecken könnte.

Die neue Gültigkeitsdauer gilt ab der nächsten Führerscheinerneuerung nach fünf, zehn oder zwanzig Jahren, je nach Fall. Inhaber alter Führerscheine müssen diese daher nicht sofort umtauschen. Sie können sie bis zum Erneuerungsdatum weiterhin verwenden.

Die Reform beinhaltet auch Sonderregelungen für Fahrer über 65 Jahre. Die Mitgliedstaaten können die Gültigkeitsdauer ihrer Führerscheine verkürzen und häufigere ärztliche Untersuchungen oder Auffrischungskurse vorschreiben. Diese Maßnahme ist jedoch nicht verpflichtend; es steht jedem Land frei, sie umzusetzen. Die Reform umfasst auch
Änderungen im Verfahren zur Erlangung oder Verlängerung eines Führerscheins. Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments wollen ärztliche Untersuchungen, darunter augenärztliche und kardiovaskuläre Untersuchungen, einführen, um die notwendige körperliche Eignung der Fahrer für sicheres Fahren zu bestätigen.

Aber auch hier behalten die Mitgliedstaaten einen gewissen Spielraum. Sie können beschließen, diese ärztliche Untersuchung durch ein Selbstbewertungssystem oder andere national festgelegte Bewertungsmethoden zu ersetzen. In der Praxis wird die ärztliche Untersuchung in Europa daher nicht systematisch verpflichtend sein.

Die Fahrprüfung selbst wird voraussichtlich anspruchsvoller. Künftig werden die Kandidaten anhand neuer Aspekte im Zusammenhang mit der Entwicklung moderner Fahrtechniken bewertet. Zusätzliche Fragen und Übungen umfassen Themen wie Gefahren im toten Winkel, die Nutzung von Fahrerassistenzsystemen, das sichere Öffnen von Autotüren zur Vermeidung von Kollisionen mit Radfahrern und die Risiken der Ablenkung durch Handynutzung.

Die europäischen Behörden wollen auch das Bewusstsein der am stärksten gefährdeten Verkehrsteilnehmer schärfen. Schulungsprogramme müssen sich stärker auf die Risiken für Fußgänger, Kinder, Radfahrer sowie Nutzer von Rollern und anderen Verkehrsmitteln konzentrieren.

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