Er griff unter die Theke und zog einen Ordner hervor. Darin befanden sich offizielle Dokumente mit meinem Namen. Eigentumsanteile. Kontoauszüge. Unterschriften. Alles offiziell. Alles echt. Ich lachte und weinte gleichzeitig, was mir peinlich war, aber ich war zu überwältigt, um mich darum zu kümmern. Joe musterte mich einen Moment lang, sein Gesichtsausdruck wurde weicher, auf jene vorsichtige Weise, die harte Männer zu verbergen suchen.
„Sie war stolz auf dich“, sagte er leise. „Das weißt du doch, oder?“
Ich bedeckte meine Augen mit einer Hand und versuchte, nicht mitten im Raum zusammenzubrechen. Nach einer Minute räusperte sich Joe.
„Okay, das reicht jetzt. Wir öffnen morgen um fünf. Ich hoffe, du bist bereit zu lernen, wie man ein Diner führt, Kumpel.“
In diesem Moment veränderte sich etwas in mir. Es war eine kleine Veränderung, aber sie traf mich wie ein Blitz. Zum ersten Mal in meinem Leben dachte ich nicht daran, wie ich die nächste Woche überstehen sollte. Ich dachte an die Zukunft.
