Der Abend war mit der Präzision eines Chirurgen und der Hoffnung eines Träumers geplant worden. Jedes Detail war sorgfältig ausgewählt, um einen nahtlosen Übergang von der ersten Bekanntschaft zu etwas Tieferem, etwas Bleibendem zu schaffen. Die Kulisse war ein Bistro in einer ruhigen, von Lampen erhellten Ecke der Stadt – einer jener seltenen Orte, die die Kunst der Intimität verstanden. Hier tauchte das Licht die Räume in sanfte Bernsteintöne, die Musik erklang als unaufdringliche Jazzmelodie, und der Duft von Rosmarin und langsam geköchelten Saucen lag schwer in der Luft. Es war ein Ort, der geschaffen war, um den Puls zu beruhigen und die Seele zum Verweilen einzuladen.
Claire saß ihr gegenüber an dem kleinen, polierten Holztisch. Ihre Anwesenheit bildete einen lebhaften Kontrast zur stillen Eleganz des Raumes. Ihr Lächeln war kein aufdringliches Zähneblitzen, sondern ein sanftes Entfalten, und ihre Augen schienen die Welt um sie herum aufrichtig in sich aufzunehmen. Seit
